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Die Karnevalsgesellschaft in der Öffentlichkeit und bei den Sitzungen
Von Beginn der Gesellschaft an, war die Funkengarde mit dabei. Im Gründungsjahr war Rolf Lennartz Funkenkommandant, dem später Willi Busch folgte. Hans Lennackers übernahm 1955 die Führung der Funkengarde und leitete mit viel Einsatz und Geschick die Funken über 15 Jahre. Die Funkengarde ernannte ihn hierfür zum 1. Ehrenkommandanten. Sein Nachfolger im Jahr 1970, Heinz Lampenscherf übergab dieses Amt im Jahre 1972 an den Sohn von Hans Lennackers, Detlef Lennackers. Er steuerte die Funkengarde 19 Jahre durch die Karnevalssessionen. Während seiner Amtszeit entwickelte sich die Funkengarde zu einem kräftigen Standbein der Karnevalsgesellschaft, wofür er nach Abgabe dieses Amtes im Jahre 1991 an Hans Schmidt zum 2. Ehrenkommandanten ernannt wurde. In den folgenden Jahren wurde es für die Kommandanten (Volker Heinen, Norbert Schroers und Peter Groß) immer schwieriger, Nachwuchs für die Garde zu bekommen. So entschloss man sich 1993 die Funkengarde ruhend zu melden, um über den Weg Kindergarde, die bereits seit 1983 bestand und seit 1996 die Jugendgarde, zukünftig den Nachwuchs zu fördern und daraus dann eine Funkengarde zu bilden. Seit 2006 nennt sie sich „Garde der Gesellschaft“ 1985 machten sich einige Frauen der Gesellschaft Gedanken darüber, wie können wie zum Gelingen der Sitzungen beitragen, aus den Gedanken heraus entstand das Bomberballett, das bis heute in und außerhalb der Karnevalssession aktiv ist. Es ist mittlerweile ein Top Programmpunkt für jede Veranstaltung geworden. Kein Wunder denn die 9 Tänzerinnen lassen sich jedes Jahr ein tolles Kostüm und einen neuen Tanz mit eindrucksvollen Sketchen und Parodien einfallen, wofür Sie auch hart das ganze Jahr über trainieren. Auf drängen der Frauen nicht nur mitzuarbeiten sondern auch als aktive Mitglieder zu fungieren wurde auf der Jahreshauptversammlung im April 2003 ihre aktive Aufnahme in beschlossen.
Im Gründungsjahr feierte die Karnevalsgesellschaft ihre Feste noch in einem großen Saal an der Neusser Straße. Dieser wurde jedoch später in ein Kino umgebaut. Hiernach erfolgte ein Jahr Abstinenz in Sachen Feste feiern. Erst durch den Anbau eines kleinen Saales durch Matthias Effern an seine Gaststätte ,,Alt Lürrip” konnten wieder richtig Feste gefeiert werden. Im Jahr 1966 war es dann wieder soweit, die Dekoration unserer letzten Veranstaltung in dieser Session war noch nicht entfernt, waren auch schon die Bagger da. Dem allgemeinen Bauboom musste auch die Gaststätte ,,Alt Lürrip" mit unserem Saal weichen. Wieder suchten wir einen geeigneten Saal für unsere Veranstaltungen und fanden diesen in der Gaststätte Mayr-Tups an der Lürriper Straße. Zur gleichen Zeit unterhielten wir auch Veranstaltungen in der Gaststätte Thea Bonert. Diese Doppelveranstaltungen waren finanziell und einsatzmäßig für längere Zeit nicht zu verkraften. Auf Drängen der Karnevalsgesellschaft und vieler Lürriper Vereine entschloss sich die Stadt Mönchengladbach die Sporthalle der Zeppelinschule an der Neuwerkerstraße zu einer Mehrzweckhalle um zu bauen. Im Jahre 1973 konnten wir dann endlich unseren ersten Kostümball in der Mehrzweckhalle abhalten. Hierbei zeigte es sich dann, dass eine so große Halle auch Probleme mit sich bringt. Auf Initiativen der Karnevalsgesellschaft wurde deshalb die Sporthallengemeinschaft gegründet, zu der wir im Jahre 1975 zur ersten Zusammenkunft einluden. Im Verlaufe der folgenden Jahre wurden viele Investitionen getätigt, die für Veranstaltungen in der Halle nötig sind. Später erhöhten wir stetig unsere Veranstaltungszahlen in der Mehrzweckhalle. Mit Prunksitzung , Fremdensitzung, Kindernachmittag, Rosenmontagsball. Seit 1985 gibt es für die Lürriper Frauen einen Hausfrauennachmittag und seit 1990 für die Männer eine Herrensitzung. Aufgrund der Wirtschaftslage in Deutschland mussten auch wir einige Veranstaltungen verändern oder fallen lassen. So haben wir heute “nur” noch unsere Gala–Sitzung, einen Hausfrauennachmittag, den Kindernachmittag und unseren Kostümball am Karnevalssamstag, der in den letzten Jahren wieder zu einem Sammelpunkt in Lürrip wurde. und immer am Sonntag vor dem Volkstrauertag unser Hoppediz – Erwachen, Die Karnevalsgesellschaft versucht seit jeher der Halle ein prächtiges buntes Bild zu geben. Hierzu ist ein großer persönlicher Einsatz der Mitglieder notwendig. Damit wir unseren Gästen ein gutes Programm zu günstigen Eintrittspreisen bieten konnten, wurde auch die Bewirtung der Gäste durch unsere Mitglieder durchgeführt. Dies ist bei der heutigen großen Zahl der Gäste nicht mehr möglich, aber wir können dennoch unseren Gästen ein gutes Programm zu fairen Preisen bieten.
Durch berufliche Verbindungen unseres 1. Vorsitzenden, Theo Kempkes, wurde 1971 in Zusammenarbeit mit der Firma Selgross, der GK „Wenkbülle“ und unserer Gesellschaft ein „Seelöwe“ geboren. Diese Sitzung die seitdem jedes Jahr in der Kaiser-Friedrich-Halle stattfindet, ist heute weit über die Grenzen unserer Stadt bekannt.
Einige Jahre wurde am Aschermittwoch der “Hering jeschürscht”. Wir trauerten der verflossenen Session nach und reichen jedem Passanten den wir auf unserem Weg von Beginn der Neusser Straße bis zum Lürriper Markt trafen einen Hering.
Auch im sozialen Bereich war die Gesellschaft nicht müde. Seit 1970 sammeln wir während unserer Veranstaltungen Spenden für die Paul-Moor-Schule und besuchen sie zu Altweiber um diese Spenden zu übergeben Und seit dem Bau des Altenheims in Lürrip feiern wir mit unseren älteren Mitbürgern unseren Sessionsauftakt. Bei Kaffee und Kuchen sowie einem kleinen Programm bereiten wir den Heimbewohner ein paar vergnügliche Stunden.
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